Hervorragender 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften Hallenfaustball u14
 


Die Mädchen und Jungs sind bundesweit gleichauf und konnten mit einem 7. Platz überzeugen. Anders als noch im Feld, wo bei der eigenen Deutschen Meisterschaften die Heimmannschfaten eine Wildcard erhalten, mussten und konnten sich beide Mannschaften für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Sowohl die weibliche u14, wie auch die männliche u14 erreichten den 2. Platz bei den Ostdeutschen Meisterschaften und waren somit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Mädchen um Mannschaftsführerin Lotta Schreiber mussten dabei die über 800km lange Reise nach biberach an der Riß antreten, während den Jungs der 'kurze' Weg in das niedersächsische Ahlhorn vorbehalten blieb.


Aufgrund der Entfernung und der im Winter immer unsicheren Straßenlage hatten sich die Mädels für den Flug bis Stuttgart und von dort mit einem Bus entschieden. Für einige Mannschaftsmitglieder begann damit allerdings die Aufregung bereits am Freitag mit ihrem ersten Flug.  Am Samstag ging es nach dem Frühstück für die Mannschaft gleich in eine moderne 4-Feld Halle. die ein herausragendes Spielerlebnis für Spieler und Zuschauer versprach - der Veranstalter, die TG Biberach mit über 7000 Mitgliedern in 29 Abteilungen bot eine hervorragend organisierte Veranstaltung - besser gehts nicht und vielen Dank.


Die Vorrundenspiele wurden gegen Ahlhorner SV (Deutscher Meister 2018), TSV Essel (Vize-Deutscher Meister), TV Stammbach und TSV Karlsdorf am Samstag ausgetragen. Obwohl grade das erste Spiel gegen den amtierenden Meister aús Ahlhorn von den Mädchen richtig gut begonnen wurde, der erste Satz nur knapp 11:9 abgegeben wurde, mussten die Wakendorferinnen dieses Spiel im 2. Satz doch deutlich mit 11:5 den Gegnerinnen überlassen. Im zweiten Spiel ging es gegen TV Stammbach. Unkonzentriertheiten und Nervosität führten besonders im ersten Satz zu vielen Fehlern und daher musste dieser Satz sehr deutlich mit 11:2 den Stammbacherinnen überlassen werden. Auch im zweiten Satz begannen unsere Spielerinnen erst zaghaft und mit einigen Eigenfehlern, doch dann besann man sich wieder auf seine Qualitäten. Auch wenn es für den Satzgewinn letztlich nicht mehr reichte, so konnte noch einmal Druck aufgebaut werden und der Satz ging mit 11:9 nur knapp an den TV Stammbach. Nach einer längeren Pause mussten die Mädchen dann gegen den TSV Essel spielen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, obwohl auch dieses Mal die jeweiligen Satzbeginne ein wenig verschlafen wurden, konnte sich der TSV Essel zu keinem Zeitpunkt des Spielgewinns sicher sein. Dieses Spiel ging knapp mit 11:9 und 11:7 an den TSV Essel.                  Nun wollten die Wakendorferinnen zumindest das letzte Spiel gegen den TSV Karlsdorf gewinnen. Der erste Satz wurde durch unglückliche Fehler 12:10 abgegeben und somit war nur noch ein Unentschieden möglich, da in der Vorrunde nur auf zwei Sätze gespielt wird. Der zweite Satz forderte auch von Trainer Jürgen Gülk, der seine Spielerinnen bereits seit der u8 betreut, jede Menge Nerven ein, bevor zumindest dieser 12:10 gewonnen wurde. In allen Spielen wurden immer alle Spielerinnen eingesetzt. Nun waren die Wakendorferinnen Gruppenvierte und spielten um die Plätze 7 bis 10 am Sonntag. Aufgrund der Ergebnisse wäre in jedem Fall mehr möglich gewesen, nun also am Sonntag zeigen, dass es besser geht.


Am Sonntag spielten die Wakendorferinnen zunächst gegen den 5. der Gruppe B TV Waibstadt. Dieses Spiel wurde in zwei Sätzen 12:10 und 11:7 gewonnen und damit standen die Wakendorferinnen im Spiel um Platz 7 gegen des TSV Karlsdorf. Auch hier war der erste Satz wieder schwierig, er wurde dennoch knapp mit 13:11 gewonnen. Erst im zweiten Satz spielten die Mädels befreiter auf und gewannen diesen deutlich mit 11:4 und sicherten sich somit den 7. Platz. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass bei dieser Deutschen Meisterschaft tatsächlich mehr möglich gewesen wäre, hätte man Normalform bereits am Samstag erreicht. Doch auch so war es für alle Teilnehmer ein versöhnlicher Abschluss aus der Altersklasse u14, denn im Feldfaustball wird bereits in der Altersklasse u16 gespielt.


In der Mannschaft spielten im Angriff Lotta Schreiber, Lae Peters und Larissa Nielsen, im Zuspiel und Abwehr wurde Smilla Jedamski eingesetzt und die Abwehr komplettierten Sofia Lewe und Anka-Marie Mohr. Trainer ist Jürgen Gülk und betreut wurde die Mannschaft von Sven Peters und Andrea Wolgast.


Auf dem Foto von links: Lotta Schreiber, Sofia Lewe, Lea Peters, Smilla Jedamski, Larissa Nielsen und Anka-Marie Mohr
 

Andrea Wolgast